25.7.2018 Ich bin wieder zurück in Brest und bereit für den letzten Abschnitt meiner Reise

Es waren ein paar wunderschöne Tage für mich in Hamburg, für die ich insbesondere meinen beiden Töchtern sowie Dario danke. Der Grund dieses Vergnügens geht aus dem Gesichtsausdruck der Jubilarin, meiner Enkeltochter Hanna hervor, die gerade zwei Jahre alt geworden ist, vor üppiger Lebensfreude und -kraft nur so strotzt und dieses bereits wortgewaltig zum Ausdruck bringt. Ein Besuch in Hagenbecks Tiergarten mit der Enkelin und ihrer Mutter war eindeutig der Höhepunkt meines insgesamt drei Tage dauernden Besuchs in Hamburg.

Mein Enkelkind Hanna mit ihren Eltern
… hat wirklich keine Angst vor großen Tieren
… und schon garnicht vor kleineren, die man auch schon einmal etwas ärgern kann
Manche Spezies können aber auch schon einmal in Erstaunen versetzen

Eine Lehre habe ich aus der Planung dieser Reise gezogen, die etwas mit der allgemeinen Gier nach Schnäppchen zu tun hat, die auch mich nicht ausschließt. Wenn der Anschluss nicht am gleichen Tag möglich ist, dann wird es teuer. Da die „Schnäppchen“ in der Regel in den Tagesrandzeiten liegen, ist dieses häufig nicht möglich. Am Ende fressen dann die Kosten für Taxen und Hotelunterbringungen die Kostenvorteile nicht nur auf, sondern übertreffen diese „Einsparungen“ bei Weitem. Und noch ein Tipp aus schlechter Erfahrung betrifft das Taxifahren in Paris. Der reguläre Preis zwischen CDG und meinem Hotel in ca. 10 km Entfernung stellte sich letztlich als etwa 24 € pro Fahrt heraus. Die Angebote direkt am Flughafen werden jedoch nicht durch den Taxameter, sondern durch Makler gemacht, die den Taxifahrern Fahrgäste zuleiten, einen Preis vorab ausmachen und diesen dann dem Taxifahrer als vereinbart nennen, wenn man denn als Kunde einverstanden ist. Beim ersten Mal war ich es, blauäugig wie ich nun einmal bin, und zahlte etwa 40 € und beim letzten Mal wollte man von mir sogar 80 € haben und meine Interventionen haben dann zu einem schrittweise angebotenen Rabatt geführt, den ich aber auch nicht annehmen konnte, da der Preis immer noch über 40 € lag. Der Makler verabschiedete sich unhöflich und entließ mich in die viel bessere Realität ohne jegliche Vermittlung. Wenn man nicht weiß, wie weit es zum Zielort ist, dann ist man bei der freundlichen Aufnahme durch ältere Herren im unbekannten und hektischen Umfeld, die einem ein Gefallen tun möchten, geneigt, diesen anzunehmen. Ich warne davor nach meinen Erfahrungen zumindest in Paris. In jedem Fall wird man aber letztlich immer mit beängstigender Geschwindigkeit und unter Missachtung aller Straßen Verkehrsregeln in kürzest möglicher Zeit ans Ziel gebracht.

Die Ausstattung des Autopiloten mit neuen Hydraulikschläuchen erfolgte ohne jede Probleme noch am Abend meiner Rückkehr zur Odd@Sea, die wohlerhalten in Brest auf mich wartete. Befüllung und Entlüftung erfolgten am nächsten Morgen ebenfalls mit Erfolg. Das Teil arbeitet nun wieder perfekt, ich bin wieder einhandfähig und damit bereit zur Weiterfahrt nach Hamburg, wo ich immer noch am 16.8.2018, genau ein Jahr nach meiner Abfahrt aus Berlin, ankommen möchte. Zunächst werde ich den Yachthafen in Wedel anfahren und mir von dort aus einen gut gelegenen Winterliegeplatz suchen. Ich habe durch die zahlreichen Tage des Abwetterns einige Zeit verloren und werde, wenn es notwendig werden sollte, Tag-Nacht-Schichten einlegen. So kann ich schnellstens über sechs Stationen am 6. August ankommen. Es verbleibt mir dann etwa noch eine Woche zur Reserve. Sollte sich jemand die Frage stellen, warum dieses für mich so wichtig sei, kann ich nur sagen, aus dem sportlichem Ehrgeiz, die eigene Planung umzusetzen. Das ist nicht trivial, wenn man sich den zu überblickenden Zeitraum und die vielen Unwägbarkeiten einer solchen Reise einmal anschaut. Auch jetzt kann mich noch jederzeit irgendeine Unpässlichkeit daran hindern. Es sind immerhin noch fast 1200 km Luftlinie, die es auf dem Meer zu bewältigen gilt.

5 Gedanken zu „25.7.2018 Ich bin wieder zurück in Brest und bereit für den letzten Abschnitt meiner Reise“

  1. Damen Shiprepair Brest has carried out maintenance and refurbishment work to the cruise ship Norwegian Breakaway including repairs of the ship’s two ABB azipods and repainting the hull.

    The 326m, 145,655 GT cruise ship Norwegian Breakaway arrived in Brest on April 28 for the 11-day program of works. The shaft bearings and the slewing seals were replaced on the azipods, which required the removal of both propellers.

    soweit die Info

  2. Lieber Jürgen,
    Hab Dich gerade „gesichtet“ vor 4 Minuten vor Landunvez mit 8 Knoten nach NE flott unterwegs. Das freut mich und ich wünsche Dir nachhaltig günstige Winde.
    Beste Grüsse
    Walter

Schreibe einen Kommentar zu Walter Janach Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.