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17.8.2018 Nun ist es passiert: Meine Reise und damit auch der Blog enden plangemäß hier und heute

Alle guten Dinge haben ein Ende. Warum eigentlich? Damit Platz geschaffen wird für noch Besseres!

Gestern gegen 16.00 Uhr war es soweit. Nach 365 unglaublich abenteuerlichen, erlebnisreichen oder einfach schönen Tagen auf dem Wasser, habe ich Europa auf dem Wasserweg umrundet und dabei sehr viele neue Erfahrungen machen dürfen. Gute und weniger Gute. Zwar werde ich weiterhin in meiner Blechbüchse, der Odd@Sea leben, also auf dem Wasser, aber sicherlich anders als im letzten Jahr. Wo das auf dieser Welt sein wird und wie es mit mir weitergeht, kann ich heute noch nicht sagen. Projekte und Ideen habe ich jedenfalls haufenweise. Auf jeden Fall endete der letzte Törn dieser Reise heute mit der Hilfe der Seenotretter von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Dazu aber später. 17.8.2018 Nun ist es passiert: Meine Reise und damit auch der Blog enden plangemäß hier und heute weiterlesen

12.8.2018 Nach einer harten Nacht des Nachdenkens eine realistische Erklärung für den erneuten Bruch in der Autopilotanlage

Schlaflose Nächte sind so unnötig wie ein Kropf. Manchmal kommt aber doch etwas Sinnvolles dabei heraus. So war es in dieser Nacht. Meine Gedanken reichten von der Aufgabe meines Vorhabens kurz vor dem Abschluss bis hin zum Verkauf des Schiffes. Wenn die wesentliche Frage nach der Ursache der strukturellen Probleme nicht geklärt ist, werden sämtliche Aktionen letztlich zu aufwändigen Probieraktionen mit letztlich ungewissem Ausgang. 12.8.2018 Nach einer harten Nacht des Nachdenkens eine realistische Erklärung für den erneuten Bruch in der Autopilotanlage weiterlesen

11.8.2018 So schnell der nächste Blogbeitrag? Die Odd@Sea sollte doch erst morgen in Cuxhaven eintreffen!

Ich möchte die Verwirrung schnell aufklären. Ja, ich war unterwegs von Den Helder nach Cuxhaven, und ja, ich musste meine Fahrt nach etwa einer Stunde wieder einmal ohne einen funktionierenden Autopiloten fortsetzen. Ohne diesen nützlichen und für einen Einhandsegler absolut notwendigen Helfer kann man, wenn man an seine körperlichen Grenzen geht, gerade einmal eine kurze Tagesetappe fahren, denn der Skipper muss dann ununterbrochen am Steuer stehen und harte körperliche Arbeit verrichten, insbesondere dann, wenn das Wetter so war wie heute. 11.8.2018 So schnell der nächste Blogbeitrag? Die Odd@Sea sollte doch erst morgen in Cuxhaven eintreffen! weiterlesen

10.8.2018 Das war es doch einmal mit dem Wind

Ich möchte mit den heutigen Bemerkungen eine kurze Bilanz der letzten drei Tage ziehen. Diese war geprägt durch eine Fahrt von Scheveningen nach den Helder, einem sehr großen militärischen Hafen an der Südkante des Ijsselmeers. Meine Hoffnungen auf einen guten Wind wurden bei der Ausfahrt aus Hafen von Scheveningen zunächst voll erfüllt. 10.8.2018 Das war es doch einmal mit dem Wind weiterlesen

7.8.2018 Stark angefangen und dann stark nachgelassen

Das Thema des Titels bezieht sich auf den gestrigen Wind, der mich eigentlich in „Windeseile“ von Cadzand nach Den Hague bzw. Scheveningen bringen sollte. Das tat er auch, jedoch nicht in der erhofften Stärke, die sich mir bei der Ausfahrt aus dem Hafen von Cadzand anbot. Bereits am ersten Kap war Schluss mit der Freude eines perfekten Segeltages. Damit die Freude am großen weißen Tuch nicht vergeht, mußte der Motor ein wenig Leistung ins Geschehen einbringen. 7.8.2018 Stark angefangen und dann stark nachgelassen weiterlesen

5.8.2018 Der Endablauf meiner Reise hat begonnen

Die letzten Fahrtage waren Tage der Routine. Die Berichte darüber wären nicht sehr ergiebig gewesen: Einfahren in den Hafen, Liegeplatz erkämpfen, festmachen, im Hafenbüro anmelden und zahlen, kochen, Abendessen einnehmen, wegen der zeitlichen Tidenlage lange schlafen, das Schiff für die Fahrt vorbereiten, zum nächsten Hafen abfahren. 5.8.2018 Der Endablauf meiner Reise hat begonnen weiterlesen

1.8.2018 Da habe ich wohl nicht mit der Wirkung der Gezeiten gerechnet

Die Abfahrt von Brest aus zur 2-Tagesreise nach Guernsey sollte nach Berechnung von Jörg, der mir bei diesen Fragen stets ein treffsicherer Berater war, etwa um 10.00 Uhr ab Durchfahrt der Außenmole erfolgen. Ich stand also um 8.00 Uhr auf, machte mir ein Frühstück und machte das Schiff klar zum Auslaufen. Zunächst jedoch lief ich die Tankstelle an, um für den Fall von zu geringem Wind das Ziel mit Motorantrieb zu erreichen. Es wollte der Zufall, dass zu diesem Zeitpunkt ein riesiges britisches Motorboot einen der Tankplätze belegte. Was ich zunächst nicht sah, als ich an der zweiten Stelle anlegte war, dass bereits beide Tankschläuche für Diesel für dieses Schiff im Einsatz waren und in ihren Dimensionen eigentlich eher für Sportboote und nicht für Flugzeugträger gedacht sind. Der Tankvorgang sollte also etwa eine Stunde benötigen, bis dieser Gigant seine Tanks gefüllt hatte. Mein Zeitslot war also dahin. Um meine etwa 120 Liter einzufüllen, benötigte ich ca. 15 Minuten. 1.8.2018 Da habe ich wohl nicht mit der Wirkung der Gezeiten gerechnet weiterlesen

25.7.2018 Ich bin wieder zurück in Brest und bereit für den letzten Abschnitt meiner Reise

Es waren ein paar wunderschöne Tage für mich in Hamburg, für die ich insbesondere meinen beiden Töchtern sowie Dario danke. Der Grund dieses Vergnügens geht aus dem Gesichtsausdruck der Jubilarin, meiner Enkeltochter Hanna hervor, die gerade zwei Jahre alt geworden ist, vor üppiger Lebensfreude und -kraft nur so strotzt und dieses bereits wortgewaltig zum Ausdruck bringt. Ein Besuch in Hagenbecks Tiergarten mit der Enkelin und ihrer Mutter war eindeutig der Höhepunkt meines insgesamt drei Tage dauernden Besuchs in Hamburg.

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18.7.2018 … und kurz vor der Abfahrt nach Hamburg noch das Neueste zum Autopiloten

Heute war nun der Tag in Bezug auf die Wiederherstellung des Autopiloten, an dem der letzte Schritt, nämlich die Befüllung mit Hydrauliköl und die Entlüftung stattfinden und damit dieses Kapitel nun endlich abgeschlossen werden sollte. Was sich so einfach anhört, war auch so einfach. Das Öl aufgefüllt, die AP-Elektronik eingeschaltet und mit leichtem Öffnen der Entlüftungsschrauben auf beiden Seiten des Zylinders bei zeitgleicher Drehung am Steuerrad, füllten sich langsam der Zylinder und die Rückkopplung auf das Steuerrad wurde immer härter. Bis dann das Unsägliche passierte, dass aus einem der Hochdruckschläuche das Öl massiv herausspritzte. 18.7.2018 … und kurz vor der Abfahrt nach Hamburg noch das Neueste zum Autopiloten weiterlesen

17.7.2018 Ich bin inzwischen in Brest angekommen

Es war abzusehen, dass eine Reparatur des Autopiloten in Audierne nicht gelingen würde, sodass ich mich am Tag nach dem Nationalfeiertag am 14.7. auf den Weg nach Brest in der Erwartung gemacht habe, dass dort ein besserer technischer Service zu erwarten sein wird. Le 14. Juilet wollte ich unbedingt noch in diesem kleinen Ort erleben, da man am Vorabend bereits ein immens großes Feuerwerk in unmittelbarer Nähe (ca. 50 m) zu meinem Schiff auf einem Ponton im Hafen aufgebaut hatte. 17.7.2018 Ich bin inzwischen in Brest angekommen weiterlesen